Erfahren Sie mehr zu Richard Strauss

Besichtigen Sie im Rahmen Ihrer Gruppenreise nach Dresden die Richard Strauss Büste in der Sempernoper Dresden

„Was ein richtiger Musiker sein will, der muss auch eine Speisekarte komponieren können.“

Wir haben das Themenjahr 2014 zum Anlass genommen, um für Sie einige Hintergrundinformationen zu Richard Strauss zu recherchieren.

Informationen und Fakten über Richard Strauss, dem musikalischen Genie

Kurzbiografie: Richard Strauss

 

1984

Am 11. Juni 1864 wird Strauss in München geboren und wächst in einem musikalischen Elternhaus auf. Mit 6 Jahren beginnt er zu komponieren.

1876 Im Alter von 12 Jahren komponiert er einen Festmarsch für ein großes Orchester.

1882

Strauss beginnt ein Studium der Philosophie und Kunstgeschichte in München, bricht dieses jedoch ab, um sich gänzlich der Musik zu widmen.

1883

Künstlerreise nach Dresden und Berlin.

1885

Als Kapellmeister arbeitet Strauss am Meininger Hof. Ein Jahr später erhält er eine Anstellung als 3. Kapellmeister an der Hofoper in München.

1889

Strauss assistiert bei den Bayreuther Festspielen und arbeitet als Großherzoglicher Kapellmeister am Hoftheater in Weimar.
1892

Strauss reist nach Ägypten.
1894

Er dirigiert Wagners “Tannhäuser” bei den Bayreuther Festspielen. Zudem verlobt er sich mit Pauline de Ahna, wird Hofkapellmeister in München und leitet die Berliner Philharmoniker.

1898

In Berlin wird Strauss zum Ersten Königlich-Preußischen Hofkapellmeister ernannt.
1908

Er bezieht mit seiner Familie sein Haus in Garmisch.

1910

Die ersten Strauss-Wochen finden in München statt, es folgen Dresden und Wien.

1918

Gemeinsam mit Franz Schalk übernimmt Strauss die Leitung der Wiener Hofoper.

1933

Strauss wird zum Präsidenten der Reichsmusikkammer ernannt

1949

Am 8. September 1949 stirbt Strauss in Garmisch.

 

Wie gut kennen Sie Strauss? - Von Ägypten, GEMA und Schokolade

Zitat von Richard Strauss Strauss‘ Fleiß hatte seinen Preis. Eine verschleppte Lungenentzündung führte 1892 zum Zusammenbruch des Künstlers. Zum Genesen reiste er nach Ägypten und sammelte dort Kraft und vor allem neue Eindrücke und Ideen. Es schloss sich die Entstehung seiner ersten Oper „Guntram“ an.

Neben Dresden, Garmisch-Partenkirchen, München und Bayreuth war Richard Strauss auch Ehrenbürger der Städte Wien und Salzburg.

In dem Wiener Hugo von Hofmannsthal fand Strauss seinen Dichter. Aus der Zusammenarbeit ergab sich letztlich für Strauss 1919-1924 ein Engagement als Direktor der Wiener Oper.

1901 erreichte Strauss im Deutschen Reichstag die Durchsetzung des Urheberrechtsgesetzes. Die heutige Gema verdankt ihre Entstehung letztlich der von Strauss initiierten Genossenschaft deutscher Tonsetzer.

Überlieferungen zufolge zählte Schokolade zum liebsten Naschwerk des Komponisten.

Zu Ehren Strauss‘ wurde 1908 eine Bronzebüste des Komponisten angefertigt, welche in Dresden in der Semperoper besichtigt werden kann.

Sein oft belächeltes Hobby, das Skatspiel, diente dem Genie als notwendiger Ausgleich zur Musik.

Was verband Richard Strauss und Richard Wagner?

Richard Wagner Portrait

Richard Strauss' Vater, Franz Joseph Strauss, ließ sich gern über Richard Wagners Musik aus – war die Rede von Wagner, sprach er vom „Gift“. Als erster Hornist im Münchner Hoforchester erhob er sich zum Gedenken nach dessen Tod nicht von seinem Platz. Sein Sohn nahm das „Gift“ jedoch mit Begeisterung auf, was bereits seine frühen Kompositionen erahnen lassen.

Persönlich begegnete der junge Strauss 1882 Wagner in Bayreuth zu „Parsifal“, wohin ihn sein Vater als Anerkennung seiner guten Abiturleistungen mitnahm. Auf Anraten seiner Freunde und Wagner-Begeisterten Alexander Ritter und Hans von Bülow assistierte Strauss 1889 bei den durch Wagner gegründeten Bayreuther Festspielen. 1894 dirigierte er den „Tannhäuser“ in Bayreuth.

Unseren Reisevorschlag für Ihre Gruppenreise nach Dresden finden Sie hier.

Bildquellen:
Richard Strauss Büste in der Semperoper Dresden © AugustusTours
Zitat von Richard Strauss © DT
Richard Wagner Portrait © Tourismusverband Franken

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