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Malerisch, abwechslungsreich und bezaubernd

Sehenswürdigkeiten und Höhepunkte
am Malerweg


Er gilt als einer der schönsten Wanderwege Deutschlands und Top-Wander-Ziele überhaupt: der Malerweg in der Sächsischen Schweiz. Wilde, romantische Schluchten, bizarre und einmalige Felsformationen prägen die faszinierende Landschaft des Elbsandsteingebirges.

Neben der eindrucksvollen Mittelgebirgslandschaft gibt es auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten am Malerweg zu entdecken: Die Bastei, die Festung Königstein oder der Kuhstall sind nur einige wenige davon. Ebenso freuen sich idyllische Elbstädte auf Ihren Besuch: Pirna, Stadt Wehlen, Schmilka oder Bad Schandau begrüßen Sie mit herzlicher Gastfreundschaft.

Was muss man am Malerweg / Sächsische Schweiz unbedingt gesehen haben?

Der Malerweg – ob als 10-tägige Komplettrunde, 8-tägige Wanderreise am Malerweg oder aufgeteilt in Teil 1 und Teil 2 – beginnt in Pirna-Liebethal und führt Sie durch die Sächsische Schweiz. Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Wanderung am Malerweg haben wir für Sie zusammengefasst:

15 Sehenswürdigkeiten am Malerweg

- wir können uns kaum entscheiden
Liebethaler Grund

1. Pirna – "Tor zur Sächsischen Schweiz" (Start und Ende)

Beginnen Sie Ihren Wanderurlaub am Malerweg in Pirna und flanieren Sie durch den mittelalterlichen Stadtkern mit seinen romantischen Gässchen, historischen Fachwerkhäusern und neugierig machenden Hinterhöfen.

Schlendern Sie über den Marktplatz, den bereits Canaletto in seinen Werken verewigte und besichtigen Sie die dreischiffige Marienkirche.

Wander-Tipp: Von Pirna aus, das liebevoll auch „Tor zur Sächsischen Schweiz“ genannt wird, gelangen Sie in 30 Minuten per Bus nach Pirna-Liebethal: Ihre Wanderung beginnt im wildromantischen Tal der Wesenitz, dem Liebethaler Grund.

Stadt Wehlen

2. Wehlen (1. Etappe)

Die über 700 Jahre alte Stadt Wehlen zählt mit knapp 2000 Einwohnern und ihren Ortsteilen Pötzscha, Zeichen und Dorf Wehlen zu den kleinsten Städten in Sachsen.

Wehlen wurde Anfang des 13. Jahrhunderts das erste Mal urkundlich erwähnt und im Schutz einer einst mächtigen Burg von Fischern, Steinbrechnern und Schiffern besiedelt. Auch wenn heute von der Burg kaum mehr etwas erhalten ist, hat man vom Burgberg aus einen herrlichen Blick auf Wehlen und das Elbtal.

Wander-Tipp: Wehlen liegt sowohl am rechten als auch linken Elbufer und begegnet Ihnen daher zweimal auf Ihrer Wanderung am Malerweg.

Basteibrücke

3. Basteibrücke (2. Etappe)

Ein absolutes Highlight auf Wanderung am Malerweg: die Bastei. Genießen Sie von der Basteibrücke aus die unvergessliche Aussicht auf Lilienstein, Festung Königstein oder den Kurort Rathen.

Die Basteibrücke bestand ursprünglich aus Holz, wurde aber 1851 aus Sandstein neu gefertigt.

Wander-Tipp: Um die Bastei zu erreichen, empfehlen wir Ihnen, Ihre Wandertour am Malerweg im Kurort Rathen zu starten. Entdecken Sie den idyllischen Kurort und wandern Sie in Richtung Amselsee und Amselfall.

Schwedenlöcher

4. Amselsee (2. Etappe)

Seinen Namen erhielt der Amselsee von seinem Zufluss, dem Amselgrundbach. An dem in den 1920er Jahren erbauten Stausee bietet es sich an, ein Boot auszuleihen (von April bis Oktober täglich möglich) und den mutigen Kletterern bei ihren waghalsigen Aufstiegen zuzusehen.

Außerdem gibt es hier erste Felsgebilde wie die Lokomotive zu entdecken.

Wander-Tipp: Von hier aus führt Sie der Malerweg zum Amselfall und weiter zu den Schwedenlöchern. Trotz Ihres Namens sind die Schwedenlöcher keine Löcher, sondern Schluchten, die durch Erosionen des weichen Sandsteins entstanden. Sie erhielten Ihren Namen im Dreißigjährigen Krieg, als Bauern sich hier vor den schwedischen Truppen in Sicherheit brachten.

Burg Hohnstein

5. Hohnstein (3. Etappe)

Weithin sichtbar thront die Burg Hohnstein über dem Elbtal. Als Aussichtspunkt, Museum, Denkmal, Herberge und Veranstaltungsort zugleich, lockt die fast 700 Jahre alte Burg jährlich viele Besucher an.

Unweit von der Bastei und auf einem Felssporn über dem romantischen Polenztal gelegen, können Sie von der mittelalterlichen Burg aus einen einmaligen Ausblick auf die Sandsteinfelsen der Sächsischen Schweiz genießen.

Weiterhin können Sie auf Ihrer Wandertour in Hohnstein den Marktplatz, den historischen Stadtkern mit seinen architektonisch wertvollen und gut erhaltenen Gebäuden, die Hohnsteiner Stadtkirche, eine der schönsten Barockkirchen Sachsens, und das älteste Gebäude der Stadt, das Rathaus, besichtigen.

Wander-Tipp: Von Hohnstein aus führt der Malerweg zum "Balkon der Sächsischen Schweiz", dem Brand. Die Brandaussicht lässt sich besonders gut mit einem kühlen Getränk der örtlichen Bergwirtschaft genießen.

Schrammsteine

6. Schrammsteine (4. Etappe)

Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten am Malerweg sind die Schrammsteine, eine weitläufige, zerklüftete Felsengruppe, die sich östlich von Bad Schandau befindet. Hier sind sowohl Wanderer als auch Kletterer an der richtigen Adresse.

Wer die Schrammsteinkette entlang wandert, wird mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt, die man so schnell ganz sicher nicht mehr vergisst.

Wander-Tipp: Die gesamte Schrammsteinkette umfasst 80 Gipfel.

Kirnitzschtalbahn

7. Kirnitzschtal (4. Etappe)

Unweit vom Kur-und Erholungsort Bad Schandau gilt es das wildromantische Kirnitzschtal zu entdecken. Wandern Sie dort entlang von imposanten Felswänden oder unternehmen Sie im oberen Kirnitzschtal eine romantische Kahnfahrt durch die Kirnitzschklamm.

Auch Bahnfreunde kommen hier auf ihre Kosten: Verschaffen Sie sich während einer Fahrt mit der meterspurigen Kirtnitzschtalbahn einen Überblick über die beeindruckende Landschaft. Die Überlandstraßenbahn führt von Bad Schandau bis zum Lichtenhainer Wasserfall.

Wander-Tipp: Ruckelnd & schuckelnd zum Lichtenhainer Wasserfall ab Bad Schandau: Fahrplan und Tickets für die Kirnitzschtalbahn

Kuhstall © Franz Koshorst

8. Kuhstall (4. Etappe)

Erleben Sie einen weiteren spektakulären Aussichtspunkt der Sächsischen Schweiz: Der Kuhstall ist nach dem Prebischtor das zweitgrößte Felsentor des Elbsandsteingebirges und befindet sich oberhalb des Kirnitzschtals in der hinteren Sächsischen Schweiz.

Eine begehbare Aussichtsterrasse gewährt Ihnen einen Rundumblick über das Elbsandsteingebirge.

Der Name Kuhstall rührt übrigens daher, dass die einheimische Bevölkerung während des 30-jährigen Krieges ihre Tiere hier vor Angriffen der schwedischen Soldaten beschützte.

Wander-Tipp: Die historische Bergwirtschaft am Kuhstall empfängt Sie mit einer schmackhaften Brotzeittheke und erfrischenden Getränken.

„Das weltberühmte Gemälde »Der Wanderer über dem Nebelmeer« schuf Caspar David Friedrich 1818 nach Skizzen, die er während seines Aufenthaltes in der Sächsischen Schweiz angefertigt hatte.“
Neumannmühle

9. Neumannmühle (5. Etappe)

Die Neumannmühle ist die einzige Mühle im Kirnitzschtal, die noch annähernd ihre ursprüngliche Gestalt besitzt. Bereits im 14. Jahrhundert gab es hier eine kleine Schneidemühle. Um 1551 gehörten zur Siedlung Jentschdörfel die Mühlen Felsenmühle, Buschmühle und Neumannmühle.

Im 19. Jahrhundert wurde die Sägemühle um eine Holzschleiferei erweitert. Der Holzschliff wurde als Grundlage für die Papierherstellung in den naheliegenden Papierfabriken benötigt.

Wander-Tipp: Das technische Denkmal und Museum ist von Mai bis Oktober täglich außer montags geöffnet. Aktuelle Informationen zur Neumannmühle sowie Eintrittspreise finden Sie online.

Elbe zwischen Schmilka und Hrensko, Malerweg, Sächsische Schweiz © Julien Coillard

10. Schmilka (5. Etappe)

Der kleine Schifferort Schmilka liegt inmitten des Elbsandsteingebirges und direkt am Eingang zum Nationalpark Sächsische Schweiz sowie Böhmische Schweiz. In dem in der Nähe der Grenze zur Tschechische Republik gelegenen Ortsteil von Bad Schandau reihen sich am Elbufer hübsche Fachwerkhäuser malerisch aneinander.

Direkt am Malerweg liegt das älteste Gebäude von Schmilka, die Schmilkaer Mühle. Sie wurde 1665 erbaut und 2007 für Besucher der Sächsischen Schweiz wiedereröffnet.

Wander-Tipp: Schmilka beherbergt zahlreiche Manufakturen und Restaurants, sowie Café, Biergarten und urige Einkehr, die sich allesamt dem Bio-Gedanken verschrieben haben. Entdecken Sie die kulinarische Vielfalt dieses Ortes und der Region.

Blick vom Papststein Richtung Lilienstein © Gunnar Freise

11. Papststein (6. Etappe)

Der Papststein, ein 451 Meter hoher Tafelberg im sogenannten Gebiet der Steine in der Sächsischen Schweiz, bietet Wanderfreunden nach einem recht kurzen Aufstieg fantastische Panoramablicke weit über das Elbsandsteingebirge. Auch Menschen mit Höhenangst können diesen tollen Panoramablick gefahrlos genießen.

Eine kleine Informationstafel hilft bei der Zuordnung der Hügel, Felsen, Städte und Berge am Horizont. Bei guter Sicht kann man so unter anderem neben dem Gohrisch und den Zschirnsteinen auch den weit entfernten Děčínský Sněžník (Hoher Schneeberg), die Schrammsteine und den Großen Winterberg erspähen.

Wander-Tipp: Am Fuß des Papststeins liegt der Aufstieg zum benachbarten Kurort Gohrisch, welcher ebenso am Malerweg gelegen ist.

Pfaffenstein © Julien Coillard

12. Pfaffenstein (6. Etappe)

Der Pfaffenstein ist ein 434 m hoher Tafelberg. Er liegt links der Elbe bei Königstein und wird aufgrund seiner vielgestaltigen Struktur oft liebevoll als „Sächsische Schweiz im Kleinen“ bezeichnet. Der von zahlreichen Höhlen durchzogene Berg mit einer 12 ha großen Plateaufläche weist Spuren stein- und bronzezeitlicher Besiedlung auf.

Seit dem 19. Jahrhundert wird der Pfaffenstein für touristische Zwecke genutzt. Auf dem Berg befinden sich ein Gasthaus, ein Aussichtsturm, mehrere Aussichtspunkte und einige weitere Sehenswürdigkeiten.

Wander-Tipp: Der bekannteste und als Wahrzeichen des Pfaffensteins geltende Felsen ist die Felsnadel Barbarine, eine 43 Meter hohe Felsnadel, die 1975 wegen starker Erosionsschäden für den Kletterbetrieb gesperrt wurde.

Festung Königstein

13. Festung Königstein (7. Etappe)

Während Ihrer Wandertour am Malerweg darf ein Besuch der Stadt Königstein nicht fehlen. Hier sollten Sie genügend Zeit für die Besichtigung der berühmten Festung Königstein einplanen. Entdecken Sie den beeindruckenden und so besonderen Festungsbau.

Die Festungsanlage mit über 750-jähriger Geschichte vereint Baustile der Spätgotik, der Renaissance, des Barock und des 19. Jahrhunderts und bietet Ihnen einen atemberaubenden Rundblick. Genießen Sie z.B. den Panoramablick auf den „Lilienstein“ (415m), das Wahrzeichen des Nationalparks Sächsische Schweiz, auf den ebenfalls sehr markanten Tafelberg „Pfaffenstein“ (434m) oder die 43 Meter hohe freistehende Felsennadel Barbarine.

Wander-Tipp: Ganzjährig geöffnet, Tickets online buchbar

Blick vom Rauenstein © Gunnar Freise

14. Rauenstein (8. Etappe)

Der Rauenstein bietet Wanderern einen würdigen Abschluss auf der letzten Etappe des Malerwegs. Auf der linkselbischen Seite der Sächsischen Schweiz gelegen, gibt er immer wieder spektakuläre Blicke frei auf Lilienstein, Festung Königstein, Bärensteine und das umliegende Elbsandsteingebirge.

Es gibt neben dem bekannten Malerweg mehrere Wanderwege, die zum Gipfel und über den Rauenstein-Gratweg führen.

Wander-Tipp: Auf dem Rauenstein erwartet durstige und hungrige Wanderer eine hervorragende Bergbaude mit regionaler Küche.

Schauffelraddampfer auf der Elbe © Gunnar Freise

15. Sächsische Dampfschifffahrt

Wer die Sächsische Schweiz gern kennenlernen möchte, aber keine Lust auf lange Wandertouren hat, der sollte eine Fahrt mit der Sächsischen Dampfschifffahrt unternehmen. Die Weiße Flotte, wie sie auch genannt wird, gilt als älteste und größte Raddampferflotte der Welt.

Starten können Sie beispielsweise in Dresden. Beliebte Ziele in der Sächsischen Schweiz sind z.B. Pirna, Königstein, Bad Schandau, Stadt Wehlen und der Kurort Rathen.

Wander-Tipp: Verbinden Sie Ihre Wanderung am Malerweg mit einer Schifffahrt. Gern informieren wir Sie ausführlich über weitere Ziele und Preise sowie Abfahrts- und Ankunftszeiten.

Reise-Tipps Malerweg

Hier finden Sie unsere Wandertour "Wanderreise am Malerweg Teil 1" und "Wanderreise am Malerweg Teil 2", sowie auch unsere 10-tägige Komplettrunde und 8-tägige Wanderreise am Malerweg, auf welchen Sie die o.g. und viele weitere Sehenswürdigkeiten in der Sächsischen Schweiz entdecken können.

Entdecken Sie auch unsere weiteren Wanderreisenangebote in der Sächsischen Schweiz. Hier finden Sie noch mehr Informationen über weitere Höhepunkte und Sehenswürdigkeiten im Elbsandsteingebirge.

Credits: © AugustusTours; © Franz Koshorst; © Julien Coillard; © Gunnar Freise