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Wandern im Herzen einer faszinierenden Mittelgebirgslandschaft

Sehenswertes am Oberlausitzer Bergweg


Der Oberlausitzer Bergweg zählt zu den schönsten Fernwanderwegen Sachsens und führt auf rund 130 Kilometern durch eine überraschend vielfältige Mittelgebirgslandschaft. Zwischen Bischofswerda und Zittau erwarten Sie sanfte Hügel, dichte Wälder, markante Bergkuppen, beeindruckende Sandsteinfelsen und immer wieder herrliche Ausblicke bis nach Tschechien und Polen.

Unterwegs entdecken Sie idyllische Dörfer mit ihren charakteristischen Umgebindehäusern, historische Kulturdenkmäler und zahlreiche Aussichtstürme, die zu einer Pause mit Weitblick einladen. Vom Valtenberg, der höchsten Erhebung des Lausitzer Berglandes, bis zur Lausche, dem höchsten Berg der Oberlausitz, verbindet der Qualitätswanderweg Naturerlebnisse, regionale Geschichte und landschaftliche Höhepunkte auf einzigartige Weise.

Welche Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele Sie auf Ihrer Wanderreise am Oberlausitzer Bergweg keinesfalls verpassen sollten, zeigen wir Ihnen in unserer Auswahl der schönsten Highlights entlang der Route.

Was muss man am Oberlausitzer Bergweg unbedingt gesehen haben?

Oberlausitzer Bergweg Bischofswerda Butterberg © Philipp Herfort, MGO

Butterberg

Nördlich der Großen Kreisstadt Bischofswerda, dem Tor zur Oberlausitz, erhebt sich der 384 Meter hohe Butterberg. Umgeben von dichten Kieferwäldern ragt auf dem Gipfel ein 21 Meter hoher Aussichtsturm in die Höhe, der einen wunderbaren Blick über das Oberlausitzer Bergland ermöglicht. 

Rund um den Berg führen abwechslungsreiche Wanderwege durch die reizvolle Natur der Westlausitz und machen den Butterberg zu einem beliebten Ausflugsziel. Für eine genussvolle Pause lädt der Berggasthof zu einer gemütlichen Rast mit regionalen Spezialitäten ein.

Valtenberg

Mit 587 Metern ist der Valtenberg die höchste Erhebung des Lausitzer Berglandes und ein beliebtes Ziel am Oberlausitzer Bergweg. Schon seit Jahrhunderten dient der markante Berg als Orientierungspunkt in der Region. Ein besonderes Highlight ist der 1857 errichtete König-Johann-Turm auf dem Gipfel. Von seiner Aussichtsplattform eröffnet sich ein beeindruckender Panoramablick über die Oberlausitz, das Zittauer Gebirge und bei klarer Sicht sogar bis hin zum Elbsandsteingebirge.

Rund um den Valtenberg laden zahlreiche Wanderwege dazu ein, die abwechslungsreiche Natur und spannende Geschichte des Berges zu entdecken. Nach dem Aufstieg bietet die Bergbaude Gelegenheit zur gemütlichen Einkehr.

Valtenberg © AugustusTours
Himmelsbrücke in Sohland an der Spree  © AugususTours

Himmelsbrücke in Sohland an der Spree

Idyllisch im Oberlausitzer Bergland gelegen, verzaubert die historische Himmelsbrücke in Sohland als ganz besonderes Kleinod der Region. Die malerische Steinbogenbrücke wurde im Jahr 1796 erbaut und ist eine wahre Meisterleistung der Handwerkskunst: Sie wurde aus massiven Granitquadern errichtet und lädt heute als friedliche Ruheoase zum Verweilen ein.

Sternwarte Sohland

1964 von engagierten Sternfreunden gegründet, entführt Sie die Sternwarte Sohland in die faszinierende Welt der Astronomie. In den klaren Abendstunden haben Sie hier die wunderbare Möglichkeit, den Sternenhimmel durch leistungsstarke Teleskope zu erkunden und spannende Einblicke in die Geheimnisse des Kosmos zu gewinnen.

Reiterhaus in Neusalza-Spremberg

Mitten im historischen Ortskern von Neusalza-Spremberg erwartet Sie eines der ältesten und malerischsten Umgebindehäuser der Oberlausitz. Das liebevoll erhaltene Reiterhaus aus dem 17. Jahrhundert ist Baudenkmal und zugleich Museum zur Umgebindebauweise. Die Ausstellung vermittelt detailliert Wissen über Entstehung und Bauweise der heimischen Umgebindehäuser sowie über traditionelle Handwerksberufe wie das Dachdecker- und Zimmererhandwerk. Zudem veranschaulicht die große Blockstube samt Brothäusel, Hölle und Webstuhl die einst weit verbreitete Hausweberei der Region

Von Juli bis Oktober können Sie das Reiterhaus sowie die angrenzende historische Ausstellung immer samstags besichtigen. Begeben Sie sich auf eine spannende Spurensuche in den Alltag der Hausweber, Handwerker und Kleinbauern des 18. und 19. Jahrhunderts.

Reiterhaus in Neusalza-Spremberg © AugustusTours
Faktorenhof Eibau © TMGS, CzechVibes

Faktorenhof Eibau

Der Faktorenhof in Eibau zählt zu einem der bedeutendsten und gut erhaltenen Dreiseithöfe der Oberlausitz. Der denkmalgeschützte Hof entstand im frühen 18. Jahrhundert und ist ein eindrucksvolles Zeugnis der regionalen Bau-, Handels- und Wirtschaftsgeschichte.

Heute lädt der liebevoll restaurierte Faktorenhof Besucher dazu ein, in die Vergangenheit einzutauchen. Im Heimat- und Humboldtmuseum werden Regionalgeschichte, Leinwandhandel und Teile der Wohn- und Arbeitskultur früherer Generationen anschaulich vermittelt. Anschließend bietet die Gaststube die Möglichkeit, bei regionalen Spezialitäten zu verweilen und die besondere Atmosphäre des Hauses zu genießen.

Trixi-Park

Nach einer erlebnisreichen Wanderung durch das Zittauer Gebirge sehnen Sie sich nach wohliger Entspannung? Der Trixi-Park in Großschönau bietet dafür den idealen Rückzugsort.

Lassen Sie in der weitläufigen Saunalandschaft die Seele baumeln und gönnen Sie Ihren Muskeln eine wohltuende Pause im angenehm temperierten Wasser. Im Sommer lockt zudem das direkt angrenzende, historische Waldstrandbad: Umrahmt von schattigen Bäumen garantiert das kristallklare Gebirgswasser hier eine natürliche und erfrischende Abkühlung.

Egal ob ein Saunabesuch ein Sprung ins kühle Nass: Umgeben von der reizvollen Natur der Oberlausitz finden Sie hier genau die richtige Balance für Körper und Geist.

Trixibad © AugustusTours
Lausche © AugustusTours

Lausche

Mit 792,6 Metern ist die Lausche der höchste Berg im Zittauer Gebirge und zugleich die höchste Erhebung Deutschlands östlich der Elbe. Die markante Kegelgestalt des Berges, der sich südlich von Waltersdorf erhebt, ist vulkanischen Ursprungs. Über den Gipfel verläuft direkt die deutsch-tschechische Staatsgrenze.

Ein echtes Highlight ist der im August 2020 eröffnete Aussichtsturm. Von seiner Plattform aus blicken Besucher aus rund 800 Metern Höhe auf das Lausitzer, Zittauer- und Isergebirge. Bei guter Sicht lassen sich im Osten die Görlitzer Landeskrone und im Norden der Kottmar entdecken. 

Nützliche Fakten zur Wanderreise entlang des Oberlausitzer Bergweges

  • Wo ist der Oberlausitzer Bergweg am schönsten?

    Besonders beeindruckend finden wir die Abschnitte im Zittauer Gebirge rund um Oybin, Jonsdorf und die Lausche. Deshalb bieten wir für genau diese Strecke eine Rundwanderung auf dem Oberlausitzer Bergweg ab Zittau an. 

  • Wie lange braucht man für den Oberlausitzer Bergweg?

    Rund 130 Kilometer ist der Oberlausitzer Bergweg lang. Diese Strecke meistern unsere Gäste bevorzugt mit Gepäcktransport in 8 Tagen von Neukirch nach Zittau.

    Wer den Oberlausitzer Bergweg lieber abschnittsweise und in jeweils 6 Tagen erkunden möchte, dem empfehlen wir unsere Wanderreisen von Bischofswerda nach Eibau oder von Eibau nach Zittau.

  • Warum eine Wanderreise am Oberlausitzer Bergweg unternehmen?

    Durch dichte Wälder, idyllische Dörfer und malerische Täler führt Sie der Oberlausitzer Bergweg ins Herz einer faszinierenden Mittelgebirgslandschaft. Mit abwechslungsreichen Etappen, lokaler Gastronomie und intensiven Kulturerlebnissen lässt der Fernwanderweg Geschichte, Natur und gelebte Tradition auf einzigartige Weise miteinander verschmelzen. 

  • Ist der Oberlausitzer Bergweg gut ausgeschildert?

    Der Wanderweg ist hervorragend ausgeschildert. Folgen Sie zwischen Valtenberg und Zittau der blau gestrichelten Markierung auf weißem Grund und zwischen Bischofswerda und Valtenberg der grün gestrichelten Markeriung. Mehrfach vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg zertifiziert, erfüllt der Oberlausitzer Bergweg die höchsten Qualitäts‑ und Naturstandards. 

  • Was nimmt man auf eine mehrtägige Wandertour mit?

    Damit Sie nichts vergessen, haben wir Ihnen eine Checkliste für Ihren Wanderurlaub zusammengestellt. Wenn Sie Ihre Wanderreise bei AugustusTours mit Gepäcktransport gebucht haben, erhalten Sie zudem ein Paket Reiseunterlagen mit zahlreichen nützlichen Hinweisen zur Vorbereitung auf Ihren Wanderurlaub.

Burg und Kloster Oybin

Hoch aufragend über dem gleichnamigen Kurort thront der Oybin – ein markanter, zerklüfteter Sandsteinfelsen.  Einst als Wehranlage genutzt, wurde das Plateau im 14. Jahrhundert unter Kaiser Karl IV. zu einem prachtvollen Kloster der Cölestinermönche umgestaltet.

Schon beim Aufstieg über die in den Fels gehauenen Treppen spüren Sie den Hauch vergangener Jahrhunderte. Oben angekommen, verschmelzen die beeindruckenden Überreste der gotischen Klosterkirche und die umgebende Natur zu einer faszinierenden Kulisse. Der Rundweg führt Sie durch verwinkelte Gänge und vorbei an alten Zellen, während sich von den Aussichtsterrassen ein herrlicher Weitblick über die grünen Wälder des Zittauer Gebirges eröffnet.

Eine Reise durch die Zeit: Verbinden Sie die Erkundung der Burg- und Klosterruine Oybin mit einer Fahrt der Zittauer Schmalspurbahn. Die nostalgische Anreise im historischen Dampfzug lässt Sie wunderbar in die Geschichte der Region eintauchen.

Oybin am Oberlausitzer Bergweg © TMGS CzechVibes
Auf dem Töpfer © AugustusTours

Töpfer

Eine spektakuläre Aussicht auf das Dreiländereck erwartet Sie auf dem 582 Meter hohen Töpfer, dem Hausberg von Oybin. Schon der Aufstieg durch die wildromantische Kleine Felsengasse ist ein echtes Erlebnis, bei dem Sie sich inmitten skuriller Felsformationen wiederfinden. Oben angekommen, werden Sie für den kurzen Anstieg mit einem atemberaubenden Panoramablick über das Zittauer Gebirge belohnt.

Auf dem weitläufigen Gipfelplateau erwaret Sie ene faszinierende Felsenwelt: Halten Sie Ausschau nach bekannten Formationen wie der „Brütenden Henne“ oder dem „Papagei“. Für eine genussvolle Pause empfiehlt sich die gemütliche Töpferbaude, die Sie mit regionaler Küche und einem herrlichen Ausblick zum Verweilen und Krafttanken einlädt. 

Kelchsteine

Südlich des Kurortes Oybin, idyllisch auf dem Weg in Richtung Lückendorf gelegen, erhebt sich eines der bekanntesten Naturdenkmäler des Zittauer Gebirges. Diese aus Kreidesandstein bestehenden Sandsteinfelsen erinnern durch ihre auffällige Form an zwei riesige Kelche oder Pilze. Die markante Form der Kelchsteine entstand über Jahrmillionen durch Erosionsprozesse, bei denen Wind und Wasser den weichen Kreidesandstein modellierten. Neben ihrer außergewöhnlichen Form beeindrucken die Kelchsteine durch ihre Farbe. Durch den hohen Gehalt an Eisenoxid wirkt das Gestein rosa bis tiefrot. 

Wer etwas genauer hinschaut, entdeckt an den Felsen häufig Kletterer, denn das Gebiet rund um die Kelchsteine ist ein traditionsreiches und beliebtes Klettergebiet

Kelchsteine © AugustusTours
Bockwindmühle © TMGS, CzechVibes

Bockwindmühle

Die Bockwindmühle Kottmarsdorf ist ein eindrucksvolles Wahrzeichen der Oberlausitz und zugleich ein lebendiges Zeugnis traditioneller Mühlengeschichte. Erbaut im Jahr 1843 auf dem Pfarrberg, thront sie hoch über der Landschaft und ist als einzige der einst drei Bockwindmühlen im Ort erhalten geblieben. Heute steht sie unter Denkmalschutz und begeistert Besucher mit ihrem historischen Charme.

Wenn sich der große hölzerne Riese knarrend um seine Achse dreht, wird Geschichte lebendig. Unter fachkundiger Führung erfahren Gäste, wie vor über 150 Jahren aus Getreide Mehl entstand. Direkt nebenan lädt das Müllerstübchen zum Verweilen und Genießen ein.

Stadt Zittau

Ein historisches Kleinod im Dreiländereck: Die charmante Oberlausitzer Stadt, direkt an der Grenze zu Polen und Tschechien gelegen, empfängt Sie mit prachtvollen Bürgerhäusern, verwinkelten Gassen und einer beeindruckenden Architektur.

Ein absolutes Highlight sind die beiden Zittauer Fastentücher aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Das Große Fastentuch von 1472 ist das einzige seiner Art in Deutschland und entführt seine Besucher in eine tiefreligiöse Bilderwelt. Ein weiterer wertvoller Schatz erwartet Sie in der restaurierten Klosterkirche: eine einzigartige Sammlung von Epitaphien aus mehreren Jahrhunderten. Doch auch bei einem Spaziergang durch die historische Altstadt gibt es viel zu entdecken: Besonders das prächtige Rathaus und die berühmte Zittauer Blumenuhr an der Fleischerbastei verleihen der Stadt einen ganz besonderen Charme.

Zittauer Neustadt mit Salzhaus © TMGS, Philipp Herfort Photography
Zittauer Schmalspurbahn © AugustusTours

Zittauer Schmalspurbahn

Erleben Sie mit der Zittauer Schmalspurbahn ein Stück lebendige Eisenbahngeschichte inmitten der reizvollen Landschaft des Zittauer Gebirges. Seit 1890 verbindet die historische Dampfbahn die Stadt Zittau mit den beliebten Erholungsorten Oybin und Jonsdorf und zählt heute zu den wenigen regelmäßig betriebenen Dampfbahnen Deutschlands.

Während der Fahrt genießen Sie eine entschleunigte Reise durch idyllische Täler, vorbei an Wiesen, Wäldern und den markanten Sandsteinformationen des Zittauer Gebirges. Das charakteristische Schnaufen der Dampflok und die nostalgischen Waggons lassen die Eisenbahnromantik vergangener Zeiten wieder aufleben.

Dekorative Streifen

Reise-Tipps Oberlausitzer Bergweg

Sie sind neugierig geworden und möchten die faszinierende Natur sowie die historischen Umgebindehäuser am Oberlausitzer Bergweg selbst erleben? Dann entdecken Sie gern unsere Angebote für Wanderreisen entlang des Oberlausitzer Bergweges. Wir unterstützen Sie gern bei der Planung Ihrer nächsten Aktivreise.

Credits: © Philipp Herfort, MGO; © AugustusTours; © TMGS CzechVibes; © TMGS, Philipp Herfort Photography