Reisebericht zum nördlichen Elberadweg von Hamburg nach Magdeburg

Am 18. Mai 2014 stieg unsere Kollegin Franziska Bachmann in den Zug und fuhr von Dresden nach Hamburg. Denn von hier aus wollte sie mal genau das tun, was sonst nur unseren Gästen vorenthalten ist: eine erlebnisreiche Radtour entlang des Elberadwegs erfahren! Und so radelte sie in 5 Tagen entlang der Elbe von Hamburg nach Magdeburg. Hier können Sie Franziskas Reise noch einmal nachempfinden und miterleben!

AugustusTours unterwegs am nördlichen Elberadweg

von Franziska Bachmann

18.05.2014: Anreise nach Hamburg

Willkommen in Hamburg. Mein Name ist Franziska Bachmann und ich radel für Sie den Elberadweg von Hamburg nach Magdeburg ab. Das Wetter ist momentan leider noch etwas grau hier in Hamburg, aber der Wetterbericht verspricht Sommerwetter für die kommende Woche. Folgen Sie der Elbe und mir in den nächsten Tagen und genießen Sie die Impressionen!

19.05.2014: Beginn der Radtour entlang des Elberadwegs

Und als hätte es der Wettergott gewusst, dass wir heute losradeln, wurde es von Stunde zu Stunde immer schöner und sonniger! So machten wir eine kleine Rast gleich an der ersten Schleuse kurz hinter Hamburg. Dann ging es geschwind weiter. Die Elbe wurde immer breiter und wir fuhren an vielen Windmühlen vorbei zum ersten Etappenziel Lauenburg. Jetzt geht es noch durch die hübsche Altstadt in Lauenburg - zu Fuß :-)

20.05.2014: Sonne satt und tolle Landschaften

Heute, am dritten Tag der Radtour, ging es von Lauenburg über Bleckede nach Hitzacker. Die Sonne meinte es sehr gut mit uns. Da tat der leichte Gegenwind auf der Haut wirklich gut. Der Radweg führte uns hinter und auf dem Deich durch eine tolle Landschaft: Wiesen, Wald, kleine Seen. Die Tiere scheuten auch keine Sonne. Störche, weidende Schafe, Pferde, Kühe, ein Fuchs und viele Vögel machten unsere Radtour hinter jeder Elbbiegung immer wieder aufs Neue interessant. Nur die Insekten kannten am Deich die Vorfahrtsregeln nicht und kamen uns manches Mal "in die Quere". Kurz vor Hitzacker machten sich dann ein paar kleine Wölkchen am Himmel breit, die ein wenig Schatten auf der Deichkrone spendeten. Morgen radeln wir weiter Richtung Wittenberge.

21.05.2014: Milder Gegenwind ist manchmal sehr von Vorteil!

Der vierte Tag unserer Abradeltour begann schon sehr warm und sonnig. Rückenwind hatten wir heute zwar nicht, aber der etwas stärkere Wind war zum Glück eher mild und sorgte so immer mal wieder für eine willkommene Erfrischung. Auf dem Weg haben wir unserem langjährigen Partner Herrn Freitag einen Besuch abgestattet und radelten von dort weiter Richtung Gorleben. Seit Hitzacker sind uns vielerorts gelbe X an Häusern, Zäunen und in Autos am Rückspiegel aufgefallen. Wissen Sie, wofür die gelben X stehen? Uns hat es der nette Busfahrer gesagt, der uns ein Stück mitgenommen hat: und alle, die ein großes, gelbes X am Haus oder Zaun haben, bieten zu Demos kostenfreie Übernachtungen und Verpflegung für die Demonstranten an. In Schnackenburg setzten wir mit der Fähre auf die andere Elbseite über und machten ein Picknick neben einer Weide. Ab hier fährt man nur noch auf oder neben dem Deich - absolut traumhaft. Man konnte heute so schön in die Weite blicken. In Wittenberge angekommen haben wir uns kurz die Stadt angeschaut, bevor es in unsere Unterkunft ging. Morgen fahren wir weiter über Havelberg nach Tangermünde. Seien Sie also gespannt auf die nächste Etappe!

22.05.2014: Hinter dem Deich und auf dem Deich...

Die heutige Radtour führte uns von Wittenberge über Havelberg nach Tangermünde. Die Temperaturen stiegen bis auf 33 Grad. Sonne pur. In dem Abschnitt von Havelberg nach Tangermünde verläuft der Radweg meist hinter dem Deich oder etwas weiter von der Elbe entfernt, sodass wir die Elbe heute nur bei Sandau so richtig genießen konnten. Hier sind wir mit einer sogenannten Gierseilfähre aufs andere Elbufer gewechselt. Auf dem Weg nach Arneburg haben wir uns für die Variante durch das Gewerbegebiet, am ehemaligen Kernkraftwerk Standal vorbei, entschieden. Das Kernkraftwerk wird derzeit Stück für Stück abgerissen, weshalb wir eine Umleitung über eine etwas hügelige Landstraße nehmen mussten. In Arneburg haben wir uns auf dem Burgberg umgeschaut, von wo wir einen tollen Blick genossen. Hier fanden wir auch das Schild Richtung Heimat - Dresden. Auf dem letzten Stück nach Tangermünde sind wir mit Gleichgesinnten geradelt, die wir bei einer kleinen Rast kennengelernt haben. In Tangermünde genießen wir bei 28 Grad erst einmal ein kühles Getränk, bevor es morgen zum Tourenziel nach Magdeburg geht.

23.05.2014: Magdeburg, wir kommen!

Heute, am letzten Tag unserer Abradeltour, radelten wir von Tangermünde nach Magdeburg. Linkselbisch fuhren wir bis Rogätz, wo es mit der Fähre auf die andere Elbseite ging. Das Highlight der Etappe war das Wasserstraßenkreuz in Hohenwarte. Unglaublich, was man alles bauen kann - eine Brücke, auf der der Elbe-Havel-Kanal über die Elbe fließt. Sehr beeindruckendes Bauwerk! Weiter führte uns der Elberadweg durch Rapsfelder und Wiesen bis nach Magdeburg. Kurz vor Magdeburg kreuzte eine Herde Schafe den Radweg. Am Bahnhof Magdeburg gab es noch eine kleine Stärkung und jetzt geht es per Zug zurück nach Dresden.

Wir hoffen, Ihnen hat unser Reisebericht gefallen und vielleicht sind Sie ja nun auf den Geschmack gekommen?
Gern beraten wir Sie zu unserem Radreiseangebot von Hamburg nach Magdeburg - Rufen Sie uns einfach an!

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