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Unterwegs für Sie auf dem:

Caspar-David-Friedrich-Weg


Irgendwas ist immer. So brauchen wir Bürodamen ein paar Anläufe, bis wir uns endlich in unser Kurzabenteuer »Wanderung am Caspar-David-Friedrich-Weg« stürzen können. Umso größer die Vorfreude!

Ein besonders romantischer Reisebericht

Ganz komfortabel reisen wir per S-Bahn in kurzweiligen 45 Minuten vom Büro in Dresden bis in die Sächsische Schweiz. Ausgehend von Krippen folgt der jüngst prämierte Rundweg auf etwa 15 Kilometern den Spuren des berühmten Malers. Wir wandern zunächst parallel zur Elbe auf dem Mittelhangweg, erhaschen dabei immer wieder Blicke auf die Schrammsteine linkerhand. Schmilka präsentiert sich im schönsten Sonnenschein zu unseren Füßen.

Nach einem knackigen Aufstieg über den Aschersteig endet der Wald und wir laufen übers Feld. Eingerahmt von strahlenden Sonnenblumen und dem Zirkelstein zu unserer Linken eröffnet sich uns der Blick auf die Kaiserkrone. Der markante Felsen am Fuße der Kaiserkrone, auf dem der »Wanderer über dem Nebelmeer« steht, verlangt durchaus etwas Fantasie. Bäume beschränken die Sicht.

Der Aufstieg auf die Kaiserkrone lohnt sich sehr: Der Weg ist nicht allzu schwer. Die Sandsteingebilde lassen die Herzen aller Fotofreunde höherschlagen. Und oben auf dem Plateau erwarten uns verschiedene Aussichtspunkte mit atemberaubenden 360-Grad-Blicken in die Sächsische und Böhmische Schweiz. Wir nutzen die hervorragenden Bedingungen für ein Picknick und ein kleines Fotoshooting.

Anke Berndt, Lilli Sureck, Jule Silbe und Vanessa Lohse
Unterwegs am Malerweg

Anke Berndt, Lilli Sureck, Jule Silbe und Vanessa Lohse unterwegs für Sie

Ein paar Schnappschüsse von unterwegs zum Schieben und Wischen ...

  • Blick auf Postelwitz Blick auf Postelwitz
    Blick auf Postelwitz
  • Rast am Mittelhangweg Rast am Mittelhangweg
    Rast am Mittelhangweg
  • Die Schrammsteine Die Schrammsteine
    Die Schrammsteine
  • Aussicht genießen auf der Kaiserkrone Aussicht genießen auf der Kaiserkrone
    Aussicht genießen!
  • Auf der Kaiserkrone Auf der Kaiserkrone
    Auf der Kaiserkrone
  • Blick von der Kaiserkrone zum Zirkelstein Blick von der Kaiserkrone zum Zirkelstein
    Blick zum Zirkelstein
  • Auf der Kaiserkrone Auf der Kaiserkrone
    Echt schön hier!
  • Wetterfahne Kaiserkrone Wetterfahne Kaiserkrone
    Wetterfahne Kaiserkrone
  • Blick von der Kaiserkrone zum Lilienstein Blick von der Kaiserkrone zum Lilienstein
    Blick zum Lilienstein
Abstieg Kaiserkrone
Weiter geht's!

Der Abstieg von der Kaiserkrone ist gut machbar & sandsteinreich.

Panoramen & blauer Himmel

Weiter geht es für uns durch Schöna: ein hübscher Ort mit Landgasthaus, Heimatstube und Proviantomat. Übers Feld an einem idyllischen Teich vorbei (Tipp: Rastplatz im Schatten einer stattlichen Linde!) hinauf bis zum Wolfsberg (Tipp: noch ein Rastplatz!). Der Panoramablick ist wirklich malerisch: Das Auge hüpft vom Schrammsteinmassiv zum Zirkelstein, weiter zur Kaiserkrone und bis in die Böhmische Schweiz mit dem Rosenberg. Ein Gedicht!

Nun führt der Weg hinab nach Reinhardtsdorf über Schotter und Pflastersteine. Der hölzerne Kirchturm strahlt so blau wie der Himmel (Tipp: das Kircheninnere begeistert mit eindrucksvollen Malereien auf Holz) und weist uns den Weg hinauf zum Krippenberg.

Vom Feldrand aus erscheinen die Schrammsteine zum Greifen nah. Nach dem Pferdehof tauchen wir wieder in den Wald ein und wandern am Rande eines alten Steinbruchs entlang. Über den Püschelweg steigen wir hinab nach Krippen. Hübsche Umgebindehäuser und die vom Steinmetz Jan Lorenz geschaffene Caspar-David-Friedrich-Stele versüßen den Weg zum Bahnhof.

Wandern im Blättermeer

Unser Fazit: Hier wird die Verbindung aus Kunst, Geschichte und Natur spürbar! Die abwechslungsreiche Route beginnt und endet im idyllischen Krippen – eine sanfte, romantische Schleife durch das linkselbische Gebiet der Sächsischen Schweiz. Höhepunkt ist die Kaiserkrone, wo Friedrich 1813 die Zeichnung „Felsige Kuppe“ schuf – die Vorlage zu seinem weltberühmten Gemälde »Wanderer über dem Nebelmeer«. Entlang der Strecke erklären 12 Infotafeln Friedrichs Sicht auf Landschaft und Natur und laden zum Innehalten, Verweilen und Genießen ein.

Höhepunkte

  • Mittelhangweg mit Panoramablicken zu den Schrammsteinen

  • Kaiserkrone mit dem Felsen auf dem der Wanderer über dem Nebelmeer steht sowie einem 360-Grad-Blick vom Gipfel aus

  • Panoramablick vom Wolfsberg

  • Caspar-David-Friedrich-Stele in Krippen

  • 12 Informationstafeln entlang der Strecke, die die jeweils an den entsprechenden Orten entstandenen Zeichnungen von Caspar David Friedrich zeigen

Panorama vom Wolfsberg
Panorama vom Wolfsberg

Schrammsteinmassiv, Zirkelstein, Kaiserkrone und Rosenberg (CZ)

Unser Fazit zum Caspar-David-Friedrich-Weg:

Fazit zum Caspar-David-Friedrich-Weg? Absolut wandernswert! Die Strecke ist bereits in folgenden Wanderreisen enthalten:

Auf folgenden Wanderungen können Sie die Wanderung auf dem Caspar-David-Friedrich-Weg als ErlebnisBAUSTEIN hinzufügen:

Der Malerweg im Elbsandsteingebirge folgt den Fußspuren zahlreicher Romantiker. Ob Uttewalder Grund, Neurathener Felsentor oder Kuhstall: Wer die Motive "live" erleben möchte, ist am Malerweg bestens aufgehoben. Die 116 Kilometer lange Fernwanderroute kann man gut in einer Woche schaffen.