Wanderreisen

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Liebe Aktiv-Freunde,
auch 2017 sind wir wieder "unterwegs für Sie …" und möchten gern unsere aktiven Reiseerlebnisse mit Ihnen teilen. Heute berichten wir über die 1. Etappe des Sächsischen Weinwanderwegs, der nach vier Jahren Pause wieder in unser Portfolio aufgenommen wurde.

Reisebericht zur Wanderung auf der 1. Etappe des Sächsischen Weinwanderwegs

von Isabel Schirmer

Bericht zur Wandertour am Sächsischen Weinwanderweg, 1. EtappeAm Sonntag verabreden wir uns in der Frühe am Bahnhof in Pirna zum Abwandern der ersten Etappe des Sächsischen Weinwanderwegs von Pirna nach Pillnitz. Das Wetter könnte besser sein, doch schlechtes gibt es ja nicht. Mit Regensachen ausgestattet, laufen wir über die Steinbrücke auf die andere Elbseite und am Ufer entlang die ca. zwei Kilometer in Richtung Startpunkt unserer Wanderung. Der befindet sich auf Höhe der Villa Hennes auf der Postaer Straße. Eine Informationstafel, derzeit versteckt hinter großen Glascontainern, gibt Auskunft über die Geschichte des Weinbaus in Pirna früher und jetzt und die Streckenführung des Sächsischen Weinwanderwegs. Wir sind frohen Mutes, denn noch scheint die Sonne.

Nach nur wenigen Metern nach dem Start werden wir bereits das erste Mal gefordert. Ein steiler Aufstieg führt uns auf den Burglehnpfad. Die Strecke, die wir von der Steinbrücke aus gelaufen sind, wandern wir nun in luftiger Höhe wieder zurück – mit herrlichem "Canalletto"-Blick auf die historische Altstadt von Pirna, das Schloss Sonnenstein und bei guter Sicht sogar bis ins Osterzgebirge zum Geisingberg.

Weinwirtschaft am Sächsischen Weinwanderweg, 1. EtappeBis wir Pirna hinter uns lassen, ist bereits eine Stunde vergangen. Hinaus aus der Stadt gelangen wir in die sich anschließenden Ortschaften Copitz und Jessen. Nachdem wir die vielbefahrene neue Bundesstraße über die Brücke überquert haben, werden die Straßen schmaler und der Verkehr weniger. Wir passieren das Schloss Graupa, in dessen Park sich der "Richard-Wagner-Lehrpfad" befindet, der über die einzelnen Lebensphasen des bekannten Komponisten informiert.

Hinter Graupa sehen wir die ersten Weinberge auf unserer Tagesetappe. Vereinzelte Weingüter wie das Weingut Zimmerling oder der Winzer Rogge entlang der Strecke bieten in der Saison ihre Weine zum Genießen und Kaufen an. Wir sind leider zu früh.

Nachdem wir fast auf Elbniveau sind, geht es noch einmal steil den Berg hinauf. Sind wir hier richtig? Die Wegmarkierung befindet sich versteckt am nächsten Baum. Der letzte Aufstieg hat sich gelohnt. Wir erfreuen uns an einem herrlichen Blick auf Pillnitz, das Schloss mit Parkanlage und die Weinbergkirche. Trotz leichtem Nieselregen sehen wir Weinbauern zwischen den Rebstöcken.

Wir laufen nun auf dem Leitenweg. Entlang des Weges erfahren wir Interessantes über die Geschichte des Sächsischen Weinanbaus, die hiesigen Rebsorten und die tückische Reblaus Mitte des 19. Jahrhunderts. Wussten Sie, dass Sachsens Spezialität der Goldriesling ist, der 1913 aus dem Elsass eingeführt wurde? Es lohnt sich für das letzte Stück mehr Zeit einzuplanen, die Ausblicke zu genießen und den ein oder anderen Wein zu verkosten. Für uns endet die heutige Etappe an der Leonardo-da-Vinci-Straße.

Fortsetzung folgt …